Freiwillige Feuerwehr Heddersdorf
 
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2001
 
Am Samstag, dem 17. Februar 2001 fand um 20:00 Uhr im DGH die Jahreshaupt-versammlung 2000 statt.
 
Der stellv. Wehrführer Gert Scheidemantel legte sein Amt aus persönlichen Gründen nieder.
 
In der dadurch notwendig gewordenen Neuwahl wurde Thorsten Peter vorgeschlagen und mit 2 Enthaltungen zum neuen stellv. Wehrführer gewählt.
 
Der Bürgermeister Manfred Koch teilte mit, dass das neue TSF-W kein Mercedes Fahrgestell sondern ein IVECO Fahrgestell bekommt. Ein genaues Datum für die Auslieferung könne nicht genannt werden.
 
Im Juni begannen erste Planungen für einen Umbau des alten DGH im Rahmen der Dorferneuerung zum neuen Feuerwehrgerätehaus.
 
Anlässlich des Gemeindefeuerwehrtag 2001 der Gemeinde Niederaula am 11. / 12. August 2001 in Hattenbach nahm die Wettkampfgruppe an der Orientierungsfahrt in Hattenbach teil, und belegte von 20 gestarteten Mannschaften den 6. Platz in der Gesamtwertung.
 
Am Montag, dem 13. August 2001 wurde um 19:08 Uhr die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene zur Brandbekämpfung in die Dorfstr. 16 zum Anwesen Fritz Vaupel gerufen.
 
In der Garage des Anwesens war ein Feuer ausgebrochen, welches auf die mit der Garage verbundenen Scheune überzugreifen drohte. Die Brandursache in der Garage war wahrscheinlich eine explodierte Autobatterie.
 
Beim Eintreffen der Feuerwehr aus Heddersdorf und Kirchheim wurden die Löscharbeiten anfangs behindert. Ein offensichtlich stark Angetrunkener Bewohner des Hofes, der dort zur Miete wohnte, drohte mit körperlicher Gewalt falls die Feuerwehr mit den Löscharbeiten beginnen sollte. Auch der Einsatz eines Schäferhundes wurde angedroht. Der Zwinger des Schäferhundes wurde unbemerkt von dem angetrunkenen Bewohner verschlossen damit die Löscharbeiten durchgeführt werden konnten. Die mittlerweile eingetroffene Polizeistreife aus Bad Hersfeld nahm den angetrunkenen Mieter bis zum nächsten Tag in Gewahrsam.
 
Der Brand wurde von der Heddersdorfer Feuerwehr gelöscht, die Kirchheimer Wehr brauchte nicht einzugreifen.
 
Anlässlich des Gemeindefeuerwehrtages 2001 am 25. / 26. August in Willingshain nahm am Samstagabend die Feuerwehr Heddersdorf an der Großübung teil.
 
Am Sonntag, dem 26. August 2001 nahm die Wettkampfgruppe an der Orientierungsfahrt in Willingshain teil. Die Aufgabenstellung an den einzelnen Stationen war vielfältig.
 
Die Mitwirkenden belegten von 24 gestarteten Mannschaften den 1. Platz in der Gesamtwertung. Der Wanderpokal der Gemeinde Kirchheim wurde durch die Heddersdorfer Wehr zum 4. Mal gewonnen.
 
Nachdem schon seit dem Frühjahr Gespräche über die Versorgung der Mittelberghütte mit Strom und Wasser geführt worden waren, wurde am Dienstag, dem 28. August 2001 mit den Baggerarbeiten für die Verlegung der Wasserleitung und des Stromkabels für die Feuerwehrhütte begonnen.
 
Nach fast 25 Jahren war es endlich soweit, am Freitag, dem 07. September 2001 gegen 18:30 Uhr brennt zum ersten mal Licht in der Mittelberghütte das nicht mit einem Generator erzeugt wurde.
 
Nachdem am Sonntag, dem 09. September 2001 der Minibagger von Dieter Steinert die restlichen Gräben für die Wasserleitung auf dem Gelände der Feuerwehrhütte ausgebaggert hatte, konnte am Mittwoch, dem 12. September 2001 gegen 17:15 Uhr das erste Wasser aus dem Wasserhahn gezapft werden.
 
Damit waren in knapp zwei Wochen 420 m Wasserleitung und Stromkabel nach Feierabend von den Kameraden der Einsatz- und Altersabteilung verlegt worden.
 
Anlässlich des 75jährigen Bestehen unserer Paten Feuerwehr Ensen-Westhoven am 23. September 2001 sind 10 Mitglieder der Feuerwehr Heddersdorf am Nachmittag des 22. September 2001 nach Köln gefahren um an den dort stattfindenden Feierlichkeiten teilzunehmen.
 
Nach einem kleinen Begrüßungstrunk im Gerätehaus der Löschgruppe Ensen-Westhoven wurde das Hotel aufgesucht. Da an diesem Abend kein weiteres Programm festgelegt war, wurde nach dem Abendessen ein ausgedehnter Bummel durch die Altstadt von Köln unternommen.
 
Am Sonntag, dem 23. September 2001 um 10:00 Uhr wurde dann an dem Festkomers im Schützenhaus Ensen-Westhoven teilgenommen. Nach dem offiziellen Teil der Feier wurde gegen 13:00 Uhr das Mittagessen aus der Gulaschkanone der Löschgruppe Ensen-Westhoven eingenommen.
 
Am Nachmittag konnte dann eine Vorführung der Jugendfeuerwehr Ensen-Westhoven, die Auswirkungen einer Fettexplosion und das können des Höhen-Rettungszuges der Berufsfeuerwehr Köln bewundert werden.
 
Der Tag klang mit einem Kameradschaftlichen Beisammensein im Schützenhaus Ensen-Westhoven aus. Bei dieser Veranstaltung wurden auch erste Kontakte zu einer Feuerwehr aus Mersch in Luxemburg geknüpft.
 
2002
 
Am 25. Januar 2002 wurde der Löschzug 2 (LZ 2) neu gegründet.
 
Dabei handelt es sich um die Orte des ehemaligen Löschbezirks 13 (Frielingen).
 
Die Ortsteile des Aulatals Frielingen, Gersdorf, Heddersdorf und Willingshain sowie die Feuerwehr Kirchheim wurden zu einem gemeinsam arbeitenden Löschzug zusammengefasst.
 
Am Mittwoch, dem 10. April 2002 wurde durch die Kameraden Reinhold Linnemann, Thorsten Peter, Dieter Steinert, dem Bürgermeister Manfred Koch sowie dem Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch das neue TSF-W in Mühlau abgeholt.
 
Es handelte sich um eine Beschaffung des Landes Hessen.
 
Ausgeliefert wurde ein TSF-W auf einem 6,5 Tonnen IVECO – Fahrgestell mit einem 750 Liter fassenden Wassertank und mit einem 149 PS starken Dieselmotor.
 
Die Wasserförderung wird durch eine im Heck befindliche abnehmbare Pumpe der Firma Ziegler vom Typ: „TS 8 / 8 Ultra Power“ im Wert von ca. 8700,-- Euro sichergestellt.
 
Da die Pumpe und die weitere Ausrüstung nicht mitgeliefert wurden, ist das Fahrzeug noch nicht Einsatzbereit.
 
Die Pumpe wurde dann am 06. Juni 2002 durch die Firma Ziegler an die Gemeinde Kirchheim ausgeliefert.
 
Anlässlich des Gemeindefeuerwehrtages am 08. / 09. Juni 2002 in Gehau nahm die Wettkampfgruppe an dem Orientierungsmarsch teil, und belegte von 19 gestarteten Mannschaften den 6. Platz in der Gesamtwertung.
 
Vom 23. – 25. August 2002 fand in Gersdorf der Gemeindefeuerwehrtag 2002 statt.
 
Am Samstag gegen 19:00 Uhr fand eine Großübung der Gemeindewehren statt. Dabei wurde die Feuerwehr Heddersdorf zur Verkehrsregelung und Überwachung einer Schlauchbrücke über die Bundesstraße eingesetzt. Des weiteren musste eine „Wasserwand“ aufgebaut werden.
 
Im Anschluss an die Übung wurde dann das neue TSF-W offiziell an die Feuerwehr Heddersdorf übergeben.
 
Am Sonntag fand dann eine Orientierungsfahrt statt, bei der die Wettkampfgruppe von 28 gestarteten Mannschaften den 4 Platz in der Gesamtwertung belegte.
 
Auf Gemeindeebene wurde der 1. Platz belegt und somit zum 4. Mal der Wanderpokal der Gemeinde Kirchheim durch die Wettkampfgruppe gewonnen.
 
Am Dienstag, dem 19. November 2002 wurde vom Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Kirchheim der Um- und Ausbau des alten DGH Heddersdorf im Rahmen der Dorferneuerung zu einem Feuerwehrgerätehaus einstimmig genehmigt.
 
2003
 
Am Montag, dem 07. April 2003 um 19:09 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit der Feuerwehr Frielingen durch die Sirene zu einem Flächenbrand im „Mellenbach“ gerufen.
 
Der Mieter des Anwesen Vaupel in der Dorfstr. 16 hatte auf einem mit Gras bewachsenen Feldweg in der „Mellenbach“ altes Holz und Folien von Rundballen sowie alte Fahrzeugreifen und einen Autositz in Brand gesteckt. Nachdem Einwohner von Frielingen die schwarzen Rauchwolken entdeckt hatten, wurden die Feuerwehren Heddersdorf und Frielingen zum Ablöschen alarmiert da das Feuer auf den nahen Wald überzugreifen drohte. Als mit den Löscharbeiten begonnen werden sollte, verweigerte die neue TS wegen defekter Batterie den Dienst. Erst nachdem vom VW Bus „Starthilfe“ geleistet worden war, versah die TS noch rechtzeitig ihren Dienst.
 
Nach dem Ablöschen wurde der restliche qualmende Haufen noch mit Einreißhaken auseinander gezogen um letzte Brandnester abzulöschen.
 
Durch die mittlerweile Eingetroffene Polizeistreife wurde gegen den Verursacher ein Verfahren wegen illegaler Abfallbeseitigung eingeleitet.
 
Am Freitag, dem 23. Mai 2003 um 10:00 Uhr wurde im alten DGH von der 1. Kreisbeigeordneten Christa Bittner der Bewilligungsbescheid des Landes Hessen für den Umbau des alten DGH zum Feuerwehrgerätehaus überreicht.
 
Möglich wurde dieser Zuschuss in Höhe von 131.600 Euro aus dem Programm der Dorferneuerung des Landes Hessen. Die Gemeinde Kirchheim steuerte zu diesem letzten Großprojekt der Dorferneuerung 56.500 Euro dazu. Da die veranschlagten Gesamtkosten bei 250.000 Euro lagen, mussten durch die Heddersdorfer Feuerwehrleute kräftig die Ärmel aufgerollt werden um durch „Armschmalz“ und Freizeit die restlichen mehr als 60.000 Euro aufzubringen.
 
Durch die zur Verfügung gestellten Gelder ist die Erweiterung der zehn mal zehn Meter großen Fahrzeughalle, die in Zukunft die beiden vorhandenen Feuerwehrfahrzeuge beherbergen soll, gesichert.
 
Bei der Überreichung des Bescheides wurde betont, das nicht nur die Mauer- und Betonarbeiten, sondern auch das Dachdecken und viele Gewerke beim Innenausbau selbst ausgeführt werden sollen.
 
Im Zuge des Umbaus läutete am Dienstag, dem 01. Juli 2003 um 7:00 Uhr die Glocke vorerst zum letzen Mal im alten DGH.
 
Da das Dach abgebaut werden sollte, wurde die Glocke abgebaut.
 
Am Dienstag, dem 15. Juli 2003 wurde durch die Firma Bock aus Eiterfeld mit dem Teilabriss des DGH begonnen. Die Wände wurden abgetragen und mit dem Ausheben der neuen Baugrube begonnen.
 
Am Mittwoch, dem 23. Juli 2003 wurden ab 16:00 Uhr die Fundamente gegossen.
 
Am 30. und 31. August 2003 fand in Frielingen der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Kirchheim statt.
 
Am Samstag, dem 30. August 2003 nahm die Feuerwehr Heddersdorf an der um 18:00 Uhr stattfindenden Großübung teil. Als Brandobjekt diente die Ginsterhütte, 1000 Meter von der Aula entfernt, und 55 Meter über der Wasserentnahmestelle gelegen.
 
Die Wehr aus Heddersdorf fuhr mit ihrem 750 Liter fassenden TSF-W direkt zur Hütte und startete den Erstangriff. Die Wehr aus Willingshain nahm den gleichen Weg und entlud seine 2500 Liter Wasser.
 
Am Sonntag, dem 31. August 2003 nahm die Wehr aus Heddersdorf an der ab 7:30 Uhr stattfindenden Orientierungsfahrt teil und belegte von 21 gestarteten Mannschaften den _____. Platz in der Gesamtwertung und hinter der Wehr aus Willingshain den 2. Platz auf Gemeindeebene. Der Traum vom „endgültigen sicherstellen“ des Wanderpokals der Gemeinde Kirchheim musste um ein weiteres Jahr verschoben werden.
 
Am Montag, dem 08. September 2003 um 11:48 Uhr wurde die Feuerwehr durch Sirene zusammen mit den Wehren aus Frielingen, Gersdorf und Willingshain zu einem Einsatz in das Kisselbachtal gerufen.
 
Oberhalb der Fischteiche im Distrikt 313 war ein Waldarbeiter beim Fällen eines Baumes verunglückt. An einem steilen Hang war er auf die Schnittkante eines Baumes gestürzt und war verletzt liegen geblieben. Mit Verdacht auf Wirbel- und Rippenverletzungen wurde der junge Mann mit einer Schaufeltrage des herbeigerufenen Notarztes aus dem unwegsamen Gelände geborgen.
 
Am Mittwoch, dem 24. September 2003 wurde durch die Firma Holzbau Spor GmbH aus Frankenau der Dachstuhl gerichtet. Um 8:30 Uhr waren die zwei Lkw der Firma vor Ort und um 8:50 Uhr schwebte das erste Dachelement auf die Mauern. Gegen 16:30 Uhr waren die Montagearbeiten beendet und ein weiterer Bauabschnitt konnte mit dem anbringen des Tannenbäumchen abgeschlossen werden.
 
„Wenige Einsätze, allzeit gesunde Rückkehr und immer einen schönen Aufenthalt“ wüschen Bürgermeister Manfred Koch und Zimmerpolier Pierro Latona von der Firma Holzbau Spor als gegen 16:30 Uhr das Richtfest gefeiert werden konnte.
 
Bis zu diesem Bauabschnitt waren von den „Bauarbeitern“ rund 2100 Stunden Arbeit geleistet worden.
 
Am Samstag, dem 11. Oktober 2003 wurde morgens gegen 08:00 Uhr mit dem Dachdecken begonnen.
 
Am Mittwoch, dem 19.November 2003 gegen 11:30 Uhr springt die Heizung zum ersten Mal an. 30 Jahre nach seiner Erbauung wurde das Gebäude zum ersten Mal mit einer Warmwasser Heizung aufgeheizt.
 
„Mister Edelstahl“ Dieter Steinert hatte in den letzten Wochen das Untergestell für die neue Theke in seiner Werkstatt im Rosengraben gebaut. An diesem Abend wurde die Theke aufgestellt und angeschlossen.
 
Am Dienstag, dem 16. Dezember 2003 wurde mit einem Kranwagen der Firma Schade aus Kirchheim die Glocke mit ihrem Tragrahmen auf die Betonplatte des Dachs gehoben.
 
2004
 
Am Samstag, dem 03. Januar 2004 fand um 19:30 Uhr im neuen DGH die Jahreshauptversammlung 2003 statt.
 
Da die Amtszeit des Wehrführers abgelaufen war, wurden Neuwahlen des gesamten Vorstandes durchgeführt.
 
Durch den Wehrführer wurde darauf hingewiesen, das der Wehrführer, sein Stellvertreter und der Gerätewart nur von den aktiven Kameraden der Einsatzabteilung gewählt werden darf. Es wurde die Beschlussfähigkeit festgestellt. Von den 13 aktiven Kameraden waren 10 anwesend, die Versammlung somit beschlussfähig.
 
Als Wehrführer wurde Reinhold Linnemann wieder vorgeschlagen und mit 10 Stimmen bei einer Enthaltung wieder gewählt.
 
Als stellvertretender Wehrführer wurde Thorsten Peter erneut vorgeschlagen und mit 11 Stimmen bei einer Enthaltung wiedergewählt.
 
Der Gerätewart Dieter Steinert vollendet in wenigen Tagen das 60. Lebensjahr und steht deshalb leider nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. Der Wehrführer und auch der anwesende Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch dankten Dieter Steinert für seine hervorragende Arbeit in den letzten Jahren. "Mister Edelstahl" führte nicht nur für die Feuerwehr Heddersdorf sondern auch für andere Ortsteilwehren Metallarbeiten aus.
 
Als neue Gerätewarte wurden Gert Scheidemantel, Ewald Menz und Christoph Orth vorgeschlagen. Gert Scheidemantel lehnte aber eine Wahl zum Gerätewart ab, somit wurde Ewald Menz mit 9 Stimmen und 2 Enthaltungen zum neuen Gerätewart gewählt. Christoph Orth wurde zum stellvertretenden Gerätewart gewählt.
 
Die weiteren Funktionsträger wurden von allen anwesenden Kameraden gewählt, da hier auch die Belange des Vereins Feuerwehr berührt werden.
 
Unter dem Punkt "Verschiedenes" berichtete der Wehrführer, dass bisher beim Bau des Gerätehauses insgesamt 4289 Arbeitsstunden geleistet wurden. Dafür dankte er allen Beteiligten und besonders deren Ehefrauen für die "Freistellung" ihrer Ehemänner.
 
Am Freitag, dem 30. Januar 2004 um 12:14 Uhr war es soweit, nachdem die erforderlichen elektrischen Anschlüsse hergestellt waren, heulte die Sirene im Probebetrieb zum ersten Mal an ihrem neuen Standort auf dem Dach der Fahrzeughalle.
 
Am Mittwoch, dem 14. Januar 2004 verstarb im Alter von 81 Jahren der ehemalige Ortsbrandmeister Kamerad Hans Diebel.


Am Freitag, den 12. März 2004 um 3:00 Uhr morgens wurde die Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit den Wehren aus Kirchheim, Frielingen, Gersdorf und Willingshain zu einem Brandeinsatz in das "Hexenhaus" nach Gersdorf gerufen. In dem Bordellbetrieb war in einem unbenutzten Zimmer im Obergeschoß ein Brand ausgebrochen, der Dank der vorhandenen Rauchmelder frühzeitig entdeckt wurde.
 
Am Samstag, den 03. April 2004 fand um 15:00 Uhr in Heddersdorf eine Übung des Katastrophenschutzzuges statt. Als Schulungsthema hatten der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Alexander Schuch und sein Zugführer Marcus Schönauer "Technische Hilfeleistung" auf den Lehrplan geschrieben. Zum einen wurden bei dem noch vorhandenen Gerätecontainer der Baustelle das Stabilisieren der Wände und Decken mit Holzbalken geübt, zum anderen wurde ein Pkw der Marke VW Polo mit der Rettungsschere zerschnitten, wobei verschiedene Möglichkeiten der Handhabung der Rettungsschere geübt wurden.
 
Am Montag, den 17. Mai 2004 wurden durch Dieter Steinert und Horst Fälber wieder die Nistkästen für die Schwalben am Gerätehaus angebracht. Schon während des Anbringens wurden von den Schwalben erste Versuche unternommen, die Nester zu belegen. Eine halbe Stunde nach dem Anbringen der Nester waren die ersten "Wohnungen" wieder belegt.
 
Am Samstag, dem 12. Juni 2004 sollte um 15:00 Uhr in Willingshain eine Übung des LZ2 durchgeführt werden. Die Übung wurde kurzfristig abgesagt, da der Katastrophenschutzzug des Kreises Darmstadt-Dieburg auf dem Eisenberg eine Übung durchführen wollte, bei dem der LZ2 eingebunden werden sollte.

Um 07:00 Uhr fanden sich die Feuerwehren des Kirchheimer Katastrophenschutzzug Willingshain, Gersdorf und Frielingen am Gerätehaus in Heddersdorf ein.

Es sollte eine insgesamt 6.000 Meter lange Wasserversorgung von der Aula zum Borgmannturm aufgebaut werden. Der Kirchheimer Katastrophenschutzzug sollte an der Aula mit dem Aufbau der Wasserversorgung beginnen und dann an den Katastrophenschutzzug aus Darmstadt-Dieburg übergeben.

Nach der Lageeinweisung wurde nach Gersdorf an die Aula oberhaulb der Schreinerer Schwalm gefahren.

Die Willingshainer Wehr bezog mit ihrem TLF Stellung an der Aula. Von dort wurde eine Wasserversorgung Richtung Eisenberg aufgebaut.

Durch die Einsatzleitung wurde ein Höhenunterschied von 134 m errechnet. Alleine um die 6.000 m Schäuche mit Wasser zufüllen, wären 28 cbm Wasser nötig gewesen. Bei einer Pumpenleistung von 800 Liter pro Minute wären ca. 35 Min. nötig gewesen um die Schlauchleitung zu füllen.

Nachdem die Kirchheimer Wehren ihre Schläuche bis kurz vor den Parkplatz an der Landstraße nach Willingshain ausgerollt hatten, fing es an zu Regnen. Der Regen steigerte sich stetig.

Um 09:47 Uhr wurde durch die Einsatzleitung entschieden, die Übung wegen dem schlechten Wetter abzubrechen.

Nachdem die Kirchheimer Wehren den schon bestehenden Teil der Wasserversorgung abgebaut hatten, wurde zum Gerätehaus in Kirchheim gefahren, wo die nassen Schläuche gegen trockene ausgewechselt werden sollte.

Noch bevor der erste Schlauch ausgeladen war, wurde über Melder ein Dachstuhlbrand in Reckerode gemeldet. Um 10:36 Uhr rückte der komplette Karastrophenschutzzug mit Sondersignal nach Reckerode aus.

So traf ein riesiges Aufgebot an Feuerwehren in der Straße "Am Berg", wo ein Blitz in ein Dach eingeschlagen hatte ein. Ein winziges Flämmchen züngelte unter den Ziegeln hervor und war binnen kürzester Zeit gelöscht.

Im Haus hatte der Blitz drei Panzersicherungen und einige elektrische Leitungen zerstört. Dazu wurde zahlreiche Elektrogeräte von dem gewaltigen Stromschlag in Mitleidenschaft gezogen oder wurden zerstört. Der Schaden am Dach betrug ca. 2.000 Euro, der Gesamtschaden konnte noch nicht beziffert werden.

Durch den Sirenenalarm von der Leitstelle Hersfeld wurde auch die Feuerwehr Reckerode alarmiert. Durch den Blitzeinschlag im Ort war jedoch die Sirenenanlage vorübergehend unbrauchbar geworden.

Von der Leitstelle Hersfeld wurden noch die Wehren aus Goßmannsrode und Rotterterode alarmiert, diese brauchten aber nicht einzugreifen.

Am Samstag, dem 31. Juli 2004 wurde das Gerätehaus offiziell seiner Bestimmung übergeben.
 
Um 16:00 Uhr begann in der festlich geschmückten Fahrzeughalle ein Festkommers.
 
Die erste Festrede wurde von Wehrführer Reinhold Linnemann gehalten. Er würdigte die Arbeit der 59 Feuerwehrkameraden und freiwilligen Helfer, die bis zu diesem Tage 5858 Stunden Arbeit geleistet hatten.
 
Da die ganze Ortschaft nur ca. 200 Einwohner und die Feuerwehr nur 15 aktive Kameraden hat, war dieses eine beachtliche Leistung. Einige Aktive brachten mehr als 500 Stunden auf der Baustelle zu.
 
Dann trat Bürgermeister Manfred an das Rednerpult. Er berichtete, dass der gesamte Bau 180 000 € gekostet hatte, davon wurden 137 000 € aus dem Dorferneuerungsprogramm bezuschusst, sodass für die Gemeinde Kirchheim lediglich ein Betrag von 43 000 € übrig blieb. Auch rechnete er vor, dass einige Helfer, von einem acht Stundentag ausgehend, fast ein viertel Jahr lang für die Allgemeinheit gearbeitet haben. Aus diesem Grunde dankte er auch den Ehefrauen für deren Verständnis.
 
Die nächste Rede wurde von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt gehalten.
 
Auch er lobte die Heddersdorfer Bürger über ihren Einsatz bei der Dorferneuerung und ganz besonders die Arbeiten an dem Gerätehaus. Durch die vielen erbrachten Eigenleistungen, so rechnete er dem Bürgermeister vor, müsste die Gemeinde Kirchheim der Heddersdorfer Feuerwehr für einige Jahre das Bier bezahlen. Diese Rechnung löste allgemeines Gelächter der anwesenden Gäste aus.
 
Der Landrat hatte aber auch das wertvollste Geschenk des Tages in der Tasche: Nachdem im Mai des Jahres von der Landesregierung in Wiesbaden eine Ablehnung von weiteren Geldmitteln für dieses Jahr bekannt gegeben worden war, überreichte er einen Bewilligungsbescheid über 27 000 € für die Gestaltung der Außenanlagen. Einzige Bedingung war, die Baumaßnahme müsse bis zum 15. Oktober 2004 abgeschlossen sein.
 
Dann trat Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch an das Rednerpult. Er beglückwünschte die Kameraden aus Heddersdorf zu ihrem neuen Heim und wünschte alles Gute für die Zukunft. Weiter berichtete er, dass alleine für das Gerätehaus 29 Beschlüsse durch den Gemeindevorstand genehmigt werden mussten.
 
Das wichtigste Geschenk des Tages wurde vom Architekten Gordon Lockhardt überreicht.
 
Ein von Dieter Steinert gefertigter großer Schlüssel aus Edelstahl wurde von ihm an den Bürgermeister als Eigentümer der Immobilie, und von diesem an den Wehrführer als Pächter überreicht.
 
Gegen 18:00 Uhr wurde ein Abendessen, bestehend aus Braten, Kartoffel- und Krautsalat gereicht. Der Rest des Abends wurde mit einem gemütlichen Beisammen sein verbracht.
 
Am Sonntag dem 01. August 2004 war im Rahmen der Einweihung des Gerätehauses ein "Tag der offenen Tür".
 
Begonnen wurde mit den Feierlichkeiten um 10:00 Uhr mit einem Festgottesdienst durch Pfarrer Wehowsky.
 
Nach dem Ende des Gottesdienstes wurden die Feierlichkeiten mit einem Frühschoppen fortgesetzt. Gegen 11:00 Uhr trafen 18 Kameraden der befreundeten Feuerwehr Ensen-Westhoven mit einem Bus in Heddersdorf ein.
 
Ab 12:00 Uhr wurde Mittagessen verkauft.
 
Am Nachmittag war ein gemütliches Beisammensein am Gerätehaus.
 
Vom 27. – 29. August 2004 fand in Kirchheim der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Kirchheim statt.
 
Am Samstag, dem 28. August 2004 ereignete sich um 15:25 Uhr in der Kurve nach Kirchheim am Abzweig nach Goßmannsrode ein schwerer Unfall mit zwei schwerverletzten Personen. Zwei Autofahrer aus Oberaula waren mit ihren Pkw frontal zusammengestoßen.
 
Der aus Kirchheim kommende Fahrer war mit seinem Wagen ausgangs der langgezogenen Linkskurve auf die Gegenfahrbahn geraten. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Autofahrer in ihren völlig zertrümmerten Fahrzeugen eingeklemmt. Die vor Ort anwesenden 36 Einsatzkräfte der Feuerwehren Kirchheims befreiten die Unfallopfer mit Rettungsschere und Spreizer. Nachdem der Notarzt die beiden Schwerverletzten vor Ort stabilisiert hatte, wurde einer mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Kassel geflogen. Der andere wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Bad Hersfeld gebracht. Die B 454 war für zwei Stunden voll gesperrt, der Verkehr wurde über Feldwege umgeleitet.
 
Durch den schweren Unfall wurde der Beginn der Großübung der Gemeindewehren verzögert. Erst um 18 Uhr wurde Alarm ausgelöst.
 
Die Heddersdorfer Wehr hatte bei der im Gewerbegebiet von Kirchheim stattfindenden Übung die Aufgabe, eine Schlauchbrücke über die Straße zu bauen und den Verkehr zu regeln.
 
Am Sonntag dem 29. August 2004 fand ein Orientierungsmarsch statt.
 
Um 10:20 Uhr startete die Mannschaft der Feuerwehr Heddersdorf zu der kombinierten Orientierungsfahrt/-marsch.
 
Bei der Siegerehrung gegen 17:00 Uhr wurde es dann Gewissheit: Mit 1251 von 1500 möglichen Punkten hatte die Feuerwehr Heddersdorf den ersten Platz auf Gemeindeebene und auch in der Gesamtwertung errungen. Damit ging der Wanderpokal der Gemeinde Kirchheim, nachdem er heute das fünfte Mal von der Heddersdorfer Wehr gewonnen worden war, endgültig nach Heddersdorf.

Am Mittwoch, dem 08. September 2004 um 15:11 Uhr wurde die Freiwillge Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit den Wehren aus Frielingen, Gersdorf und Willingshain zu einem Böschungsbrand an der Straße von Willingshain zum Eisenberg gerufen.

Durch einen Landwirt waren an der Kreisstraße zwischen Willingshain und dem Feriendorf Hannover Kartoffelstängel verbrannt worden und dabei die Böschung der Kreisstraße in Brand geraten.

Die Heddersdorfer Wehr brauchte nicht mehr einzugreifen, da das Feuer bereits erloschen war. Der Einsatz endete um 15:39 Uhr.

Am Sonntag, dem 19. September 2004 fand in Eifa ein Gemeindefeuerwehrtag statt. Die Staffel der Freiwilligen Feuerwehr Heddersdorf nahm an dem Orientierungsmarsch teil. Um 09:00 Uhr startete die Staffel zu dem vierstündigen Marsch und belegte am Ende in der Gesamtwertung den 6. Platz von 9 gestarteten Mannschaften.

2005

Am Dienstag, dem 18. Januar 2005 um 11:26 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene, zusammen mit den Wehren aus Gersdorf, Frielingen, Willingshain und Kirchheim, zu einem Brandeinsatz nach Gersdorf in die Gersdorfer Straße gerufen.

Um 11:34 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf aus und war um 11:37 Uhr an der Einsatzstelle.

Vermutlich durch einen Defekt an der Stromversorgung war in dem Privatclub "Hexenhaus" Feuer ausgebrochen. Die angeforderten Wehren sowie die Besatzung der Hersfelder Drehleiter hatten mehrere Stunden damit zu tun, die sich in der Dachisolierung und Zimmerdecke ausbreitenden Flammen zu löschen.

Der Gesamtschaden wurde auf ca. 100.000 Euro geschätzt.

Um 15:05 Uhr wurde der Einsatz beendet und die Unterkunft angefahren. Um 16:00 Uhr war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.


Am Samstag, dem 22. Januar 2005 fand um 19:30 Uhr erstmals im Schulungsraum des Gerätehauses die Jahreshauptversammlung 2004 statt.

Der Wehrführer eröffnete um 19:42 Uhr die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden recht herzlich.

Anschließend gab der Wehrführer seinen Bericht über das Jahr 2004 ab.

Der Wehrführer berichtete, dass im vergangenen Jahr 16 Übungen durchgeführt wurden. Insgesamt 251 Arbeitsstunden wurden dabei geleistet.

Ferner bedankte er sich für die auch im vergangenen Jahr erbrachten Leistungen beim Bau des Gerätehauses. Im Jahr 2004 wurden 2569 Arbeitsstunden erbracht, so dass sich die Gesamtstundenzahl seit Baubeginn auf mittlerweile 6858 Stunden belaufe.

Es folgte der Bericht des Zugführers vom LZ 2: Alexander Schuch bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Er berichtete über die durchgeführten Übungen und Lehrgänge. Bei diesen Aktivitäten wurden insgesamt 737 Stunden im LZ 2 geleistet.

Auch der Gemeindebrandinspektor lobte die gute Zusammenarbeit und dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres. Er hob auch hervor, das sich die vor zwei Jahren eingeführte Ausrückeordnung auch im vergangenen Jahr wieder bewährt habe.

Der Bürgermeister lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit der Wehren des LZ 2 und dankte allen Beteiligten.

Das Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung August Steinert wurde für seine 65-jährige Mitgliedschaft in
der Freiwilligen Feuerwehr Heddersdorf eine Ehrenunkunde und ein kleinen Andenken überreicht.


Am Samstag, dem 26. März 2005 fand ab 18:00 Uhr oberhalb der Fischteiche in der Nähe der Mittelberghütte das 1. Osterfeuer des Katastrophenschutz-Löschzug 2 der Gemeinde Kirchheim statt.

Schon Tage vorher war ein riesiger Berg an Hecken- und Holzschnitt auf dem Feld von Karl Steinert angehäuft worden.

Gegen 18:00 Uhr wurde dann das Feuer angezündet. Speisen und Getränke zu volkstümlichen Preisen wurden an die Anwesenden verkauft.


Am Sonntag, dem 01. Mai 2005 fand in der Mittelberghütte eine gut besuchte Maifeier statt.

Die Feier begann um 10:00 Uhr mit dem traditionellen Frühschoppen. Schon kurze Zeit später war der Grill mit Würstchen und Steaks in Betrieb.

Ab 15:00 Uhr waren auch Kaffee und Kuchen im Verkauf.

Um 16:30 Uhr wurde die Feuerwehr noch zu einem Hilfeleistungseinsatz gerufen. Im Höhenweg war bei einder Spülmaschine ein Schlauch abgeplatzt und hatte die Wohnung unter Wasser gesetzt. Auch in der darunter liegenden Wohnung und im Keller war ein Wasserschaden entstanden.

Fünf Einsatzkräfte waren bis 18:00 Uhr mit dem entfernen des Wassers aus der Wohnung beschäftigt. Für diese Arbeiten wurden zwei Nasssauger der FF Kirchheim eingesetzt.


Am Samstag, dem 14. Mai 2005 fand um 16:00 Uhr in Heddersdorf bei strömenden Regen eine Übung des LZ 2 statt.

Als Ausbildungsthema hatte der Zugführer Alexander Schuch eine Funkübung auf den Übungsplan geschrieben.

Als Szenario für die Übung wurde der Absturz eines Flugzeuges über dem Wälsebachtal bei Reckerode angenommen. Die Wehren wurden in vier Gruppen aufgeteilt und hatten die Aufgabe Wrackteile und andere Gegenstände zu suchen.

Das "Suchgebiet" erstreckte sich vom Siebenmorgen nach Kirchheim, von dort über Reckerode, Goßmannsrode und Rotterterode wieder zurück zum Siebenmorgen.

Den einzelnen Fahrzeugen wurden Suchabschnitte zugewiesen, die sie absuchen mussten. Zur Markierung der "Fundstücke" waren Schilder mit dem "gefundenen Gegenstand" aufgestellt worden. Wenn ein Gegenstand gefunden worden war, mussten die Koordinaten ermittelt werden und dem ELW Kirchheim 11 gemeldet werden.


Am Sonntag, dem 19.06.2005 fand in Niederaula ein Gemeindefeuerwehrtag statt.

Die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Heddersdorf nahm an dem Orientierungsmarsch teil. Gegen 09:00 Uhr startete die Staffel mit der Startnummer 17 zu dem Marsch.

Die Staffel belegte mit 647,5 von 700 möglichen Punkten in der Gesamtwertung den 1. Platz von 28 gestarteten Mannschaften.


Vom 24. bis 26. Juni 2005 fand in Neuenstein-Gittersdorf anläßlich des 75-jährigen Bestehens der Feuerwehr Gittersdorf ein Gemeindefeuerwehrtag statt.

Am Sonntag, dem 26. Juni fand eine Orientierungsfahrt statt.

Die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Heddersdorf nahm an der Orientierungsfahrt teil. Gegen 09:00 Uhr startete die Staffel mit der Startnummer 21 zu der Fahrt.

Die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf belegte mit 563 Punkten den 12. Platz in der Gesamtwertung von 32 gestarteten Mannschaften.


Vom 08. bis 10. Juli fand in Hohenroda-Mansbach ein Gemeindefeuerwehrtag statt. Eine Staffel des LZ 2 Aulatal nahm an der am Sonntag, dem 10. Juli stattfindenden Orientierungsfahrt teil.

Um 12:20 Uhr kam die Staffel wieder auf dem Festplatz an. Mit 312,23 Punkten wurde der 5. Platz von 9 gestarteten Mannschaften erreicht.


Vom 26. bis 28. August 2005 fand in Heddesdorf anlässlich des 75-jährifen Bestehens der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Kirchheim statt.

Am Freitag fand im Festzelt ein Festkommes statt.

Um 19:15 Uhr eröffnete Reinhold Linnemann den Gemeindefeuerwehrtag Heddersdorf. Er zog eine kurze Bilanz über das aktuelle Leben in der Feuerwehr Heddersdorf und verlas Auszugsweise einige Daten und Geschichten aus dem Tagebuch der Feuerwehr Heddersdorf.

Um 19:32 Uhr trat Bürgermeister Manfred Koch an das Rednerpult. Er begann seine Ausführungen mit einem Ausflug in das Jahr 1885. Er zitierte aus einem Hilfeleistungsgesetz von Magirus Deutz aus dem genannten Jahr. Er lobte die gute Zusammenarbeit der Wehren in der Großgemeinde. Auch gab er einige Geschichten aus seiner Zeit als Wehrführer der Heddersdorfer Wehr zum besten.

Ab 19:41 Uhr beschäftigte sich auch Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch mit dem Problem des Nachwuchses in der Feuerwehr. Er stellte fest, dass es in Kirchheim noch keine akuten Probleme gebe, aber er hoffe, dass es nicht soweit kommen möge, das wieder Pflichtfeuerwehren eingeführt werden müssten.

Um 19:47 Uhr trat die erste Kreisbeigeordnete Christa Bittner an das Rednerpult. Sie überbrachte die Grüße des Kreisbrandinspektors Jürgen Weingarten und des Kreisbrandmeisters Martin Orf. Auch sie forderte eine stärkere Förderung des Nachwuchses. Auch forderte sie eine stärkere Anschaffung von neuen Geräten, die dann eingesetzt werden müssten.

Anschließend wurden verdiente Feuerwehrkameraden geehrt. Aus Heddersdorf wurden für 25 Jahre Treue zur Feuerwehr Jürgen Orth und Ewald Menz mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen ausgezeichnet, vom Hessischen Feuerwehrverband wurde Walter Töpfer für 40 Jahre Mitgliedschaft mit einer Ehrennadel geehrt.

Gegen 20:16 Uhr überbrachte der Vorsitzende der RB Aulatal seine Grüße und ein kleines Geldgeschenk. Auch er erinnerte daran, dass es heute ausreicht zwei Minuten Nachrichten im Fernsehen zu schauen, um den Wert der Feuerwehren zu erkennen.


Der Samstag war ebenfalls von einem prallen Programm geprägt. An den Wettkämpfen der Jugendfeuerwehr nahmen neun Mannschaften Teil. Die Jugendwehren aus Oberjossa, Hausen, Goßmannsrode, Frielingen 1 u. 2, Mengshausen, Niederaula und die Mannschaft der Partnerfeuerwehr aus Ensen-Westhoven waren zu den Wettkämpfen ab 12:00 Uhr erschienen.

Zum ersten Male fand gegen 18:00 Uhr keine Großübung, sondern eine Repräsentation der Feuerwehren statt. In Einzelübungen stellten die Alarmgruppen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. Bei dieser Art der Vorführung konnten die Zuschauen von einer Station zur anderen gehen und die einzelnen Übungen beobachten.

Den Anfang machten die Jungenwehren mit einer Löschübung am DGH. Dabei wurde die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer und einem Unterflurhydrant vorgeführt.

Anschließend begannen die Wehren des Wälsebachtales mit dem Auslegen einer Ölsperre auf der Aula. Der Aufbau und das aufnehmen des "verunreiniten" Ölbindemittel auf dem fließenden Gewässer wurden gezeigt.

Die Wehren des Aulatals führten auf dem Anwesen Diebel eine Löschübung vor. Dabei war ein Scheunenbrand angenommen worden. Das kontaminierte Löschwasser musste in einen Behälter aufgenommen und entsorgt werden.

Die Wehren des Ibratals demonstrierten an der Außenwand der alten Scheune des Anwesen Karl Diebel eine "Menschenrettung" aus sieben Metern Höhe über eine Leiter durch. Nach dem Ende dieser Übung kam es zu einem Unfall. Ein Mitglied der Jugendfeuerwehr lief unter der noch an der Wand stehenden Leiter durch und wurde dabei von einem herab geworfenen Leinenbeutel am Kopf getroffen. Die entstandene Platzwunde blutete sehr stark und er wurde mit dem Rettungswagen in das Klinikum Bad Hersfeld gebracht, konnte aber noch am selben Abend wieder entlassen werden.

Als letzes befreite die Wehr aus Kirchheim eine "Person" aus einem PKW unter Einsatz der Rettungsschere.

Ab 20:00 Uhr spielten die "Silverbirds" aus Schlitz zum Tanz im Festzelt auf. Bei guter Stimmung klang der Tag in den frühen Morgenstunden aus.

Am Sonntagmorgen gegen 07:30 Uhr fand der Orientierungsmarsch rund um Heddersdorf statt.

Auf dem Laufzettel der zwanzig gestarteten Wehren standen acht Stationen. Als erstes mussten im Partyraum von Willi Günter die Fragebogen ausgefüllt werden. An der zweiten Station war das Einbinden einer Gasflasche sowie die Schriftliche Zuordnung von Gefahrgut auf dem Laufzettel. Die dritte Station war eine Verpflegungsstelle in der Mittelberghütte. Von dort ging es weiter in die Hirschbach, wo am Waldrand das einbinden verschiedener Feuerwehrgeräte sowie Knoten und Bunde vorgeführt werden musste. Von dem Garagendach des Bürgermeister Manfred Koch musste eine Personenrettung über eine Leiter absolviert werden. Vor der Garage von Reinhold Linnemann stand Kartenkunde auf dem Laufzettel. Im Gewerbegebiet wurde es dann "richtig nass". Mit einem Wasserwerfer musste der Maschinist einen Behälter mit Wasser füllen. Der Rest der Mannschaft musste auf dem Bürgersteig mit C-Schläuchen "kegeln". Jeder Meter Schlauch, der sich auf dem Bürgersteig befand, brachte Punkte. Die letzte Station war auf dem Rondell des DGH aufgebaut. Die Rettung einer Person aus einem PKW wurde hier abverlangt.

Die letzten Wehren kamen gegen 15:20 Uhr im Festzelt an.

Während der Orientierungsmarsch im Gange war, wurde ab 10:00 Uhr im Festzelt von Pfarrer Wehowsky ein Gottesdienst abgehalten.

Ab 14:30 Uhr wurde dann im Gerätehaus Kaffee und Kuchen abgegeben.

Gegen 16:00 Uhr wurde mit der Siegererhrung begonnen. Sieger in der Gesamtwertung wurde Niederaula. Beste Gemeindewehr war Goßmannsrode.


Am Samstag, dem 19. November 2005 um 10:08 wurden erstmals in der Gemeinde Kirchheim die Feuerwehren im Rahmen des an jedem 3. Samstag im Monat stattfindende Probealarms per SMS auf das Handy alarmiert. Um 10:03 Uhr war von der Leitstelle Alarm ausgelöst worden. Genze fünf Minuten dauerte es, bis die SMS bei den Einsatzkräften auf dem Handy ankam.


2006

Am Dienstag, dem 17. Januar um 15:37 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit den anderen Wehren des Aulatals durch die Sirene zu einem Wohnhausbrand in die Wittener Str. in Frielingen gerufen.

Die im November eingeführte Handyalarmierung funktionierte bei diesem Einsatz nicht.

Bei starkem Schneefall und großer Kälte rückte um 15:42 Uhr die Feuerwehr Heddersdorf aus.

Das Fertighaus der Familie stand beim Eintreffen der Wehren bereits im Vollbrand. Die 42-jährige Hauseigentümerin und ihr vier Jahre alter Sohn befanden sich bei Ausbruch des Feuers noch im Gebäude, konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Mieterin war in der Küche beschäftigt, als sie leichten Brandgeruch wahr nahm. Sie öffnete die Tür zum Flur und beißender Qualm schlug ihr entgegen. Es blieb gerade noch Zeit den krank im Wohnzimmer schlafenden Sohn zu holen. Als die Haustüre geöffnet wurde und der Brand Luft bekam, zerbarsten die ersten Fensterscheiben im Haus. Wegen Verdachts auf leichte Rauchvergiftung wurden beide in das Klinikum Bad Hersfeld gebracht.

Vermutlich im Kinderzimmer war das Feuer in dem Fertighaus ausgebrochen.

Das TSF-W wurde auf dem Nachbargrundstück in Stellung gebracht und mit den Löscharbeiten begonnen. Nachdem der Fahrzeugtank leer war, wurde mit dem Aufbau einer Wasserversorgung vom Brandobjekt durch die Gärten zur Aula hin begonnen. Zwischenzeitlich wurde noch die Drehleiter aus Bad Hersfeld zur Brandbekämpfung angefordert. Ebenfalls wurden die Wehren aus Gershausen und Goßmannsrode alarmiert, die den Verkehr an der B 454 regeln mussten und von der Aula her die Wasserversorgung vervollständige


Am Samstag, dem 21. Januar 2006 fand um 19:30 Uhr im Schulungsraum des Gerätehauses die Jahreshauptversammlung 2005 statt.

Der Wehrführer eröffnete um 19:45 Uhr die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden recht herzlich.

Anschließend gab der Wehrführer seinen Bericht über das Jahr 2005 ab.

Der Wehrführer berichtete dass im vergangenen Jahr von den 13 Aktiven Kameraden 11 Übungen durchgeführt wurden. Insgesamt 239 Arbeitsstunden wurden dabei geleistet. Bei den durchgeführten Übungen lag die Beteiligung bei 54,9%

Es folgte der Bericht des LZ 2: Zugführer Alexander Schuch war an diesem Abend verhindert, deshalb wurde der Bericht von Wehrführer Linnemann vorgetragen. Er bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Er berichtete über die durchgeführten Übungen und Lehrgänge. Bei diesen Aktivitäten wurden insgesamt 1028 Stunden im LZ 2 geleistet.

Auch der Gemeindebrandinspektor lobte in seiner Rede die gute Zusammenarbeit im oberen Aulatal und dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres. Er erklärte, das sich die neue Ausrückeordnung auch im vergangenen Jahr wieder bewährt habe. Auch ging er wieder auf die knappen finanziellen Mittel der Feuerwehr ein.

Der Bürgermeister lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit der Wehren des LZ 2 und dankte allen Beteiligten.


Am Donnerstag, dem 16. Februar 2006 um 15:38 Uhr wurde die Feuerwehr in die Dorfstraße angefordert.

Durch das Abtauen von Schnee waren oberhalb des Dorfes große Mengen Schmelzwasser entstanden, die sich ihren Weg in das Tal suchten. Oberhalb des Bahndamm waren die Abwassergräben zugewachsen und konnten das Wasser nicht ableiten. Es staute sich oberhalb des Bahndamms und als es hoch genug war, sickerte das Wasser auf breiter Front durch den Schotter und suchte sich einen Weg in das Tal. Es wurde versucht die Gräben am Bahndamm zu öffnen. Da der Boden aber noch gefroren war, war das eine mühselige Arbeit. Gegen 18:20 Uhr wurde dann mit dem zwischenzeitlich angeforderten Bagger der Gemeinde an einigen Stellen oberhalb des alten Bahndamm Gräben geöffnet. Durch diese Entlastungsmaßnahmen konnte das nun noch einfließende Wasser abgeleitet.

Und 21:20 Uhr rückte die Feuerwehr von der Einsatzstelle ab und um 21:45 Uhr war der Einsatz beendet.


Schon am Montag, dem 10. März 2006 um 22:07 Uhr wurde die Feuerwehr wieder zu einem Hochwassereinsatz fast an die gleiche Stelle gerufen. Diesmal hatte einige Meter weiter Richtung Frielingen Schmelzwasser oberhalb des alten Bahndamms gesammelt und lief durch die Gärten des Anwesen Ackermann und Lockhardt. Auch hier wurden wieder weit oben im Feld Gräben gezogen um das Wasser umzuleiten. Auf dem Weg oberhalb der Gärten wurden Sandsäcke ausgelegt.

Der Einsatz dauerte bis 01:20 Uhr.

Auch Bürgermeister Koch und Gemeindebrandinspektor Schneemilch waren vor Ort um sich über die Lage zu informieren.

Am Samstag, dem 15. April 2006 wurde auf einer Wiese zwischen Gersdorf und Willingshain, "Im Eckfeld" das 2. Osterfeuer des LZ 2 veranstaltet.

Nachdem Bürgermeister Koch eine kurze Rede über die Bedeutung des Osterfeuers gehalten hatte wurde um 19:30 Uhr das Feuer entfacht. Schon Tage vorher hatte man Reißig und anderes Holz dort gelagert, was nun schnell brannte. Weithin waren die hohen Flammen am dunklen Nachthimmel sichtbar.

Am Mittwoch, dem 24. Mai 2006 war der Kamerad Jochen Horn mit dem TSF-W und dem Lichtmastanhänger der Feuerwehr Kirchheim auf dem Hessentag in Hessisch-Lichtenau. Zusammen mit anderen Kameraden der Feuerwehr Kirchheim hatte er dort die Aufgabe einen der drei vorhandenen Großparkplätze auszuleuchten.


Am Samstag, dem 15. Juli 2006 sollte um 16:00 Uhr in Heddersdorf eine Übung mit Hydrantenüberprüfung stattfinden. Der Übungsplan wurde aber geändert, da die Freiwillige Feuerwehr Kirchheim in der Mittelberghütte ihr alljährliches Sommerfest feierte, hatte der LZ 2 den Brandschutz für Kirchheim übernommen. Aus diesem Grund fand bis 18:50 Uhr eine Schulung an den Kirchheimer Fahrzeugen statt.

Um 19:43 wurde der LZ 2 zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn am "Klebaer Berg" gerufen. Ein PKW mit Anhänger war vom Rimberg kommend in die Mittelleitplanke gefahren und durch den Anhänger auf die selbige gehoben worden. Ein entgegenkommendes Fahrzeut in Fahrtrichtung Rimberg war dabei gerammt worden.

Nach 2 Stunden war der Einsatz beendet und die Unterkunft angefahren.


Am Donnerstag, dem 27. Juli 2006 um 16:34 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit den Wehren aus Willingshain, Gersdorf und Frielingen durch die Sirene und Handy zur Brandbekämpfung an einem Mähdrescher nach Gersdorf gerufen.

Der Brand konnte bis zum Eintreffen der Wehren mit dem am Mähdrescher vorhandenen Feuerlöscher gelöscht werden. Ein übergreifen auf des am Feld befindliche Stroh musste nicht mehr befürchtet werden. Deshalb wurde nach kurzem Aufenthalt um 16:52 Uhr die Unterkunft wieder angefahren.


Am Samstag, dem 29. Juli 2006 fand am Eisenberg eine Übung mit dem Katastrohenschutzzug aus Bad Arolsen statt.

Gegen 08:15 Uhr wurde mit dem TSF-W und dem MTW zum Gerätehaus Kirchheim gefahren.

Um 16:35 Uhr war die Übung beendet und das Gerätehaus Willingshain angefahren.


Am Montag, 28. August 2006 um 05:03 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit den Wehren aus Frielingen und Gersdorf durch die Sirene zu einem Verkehrsunfall zwischen Heddersdorf und Frielingen gerufen.

Um 05:08 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf aus.

Schon gegen 03:30 Uhr war ein aus Richtung Frielingen kommender BMW infolge überhöter Geschwindigkeit auf der B 454 ca. 200 m vor dem Ortsschild von Heddersdorf ins Schleudern geraten und mit großer Wucht gegen einen Baum geprallt. Die Wucht des Aufpralles war so gro, dass der Vorderwagen mit der Achse und dem Moterblock abgerissen wurde und sich der Vorderwagen unter der Leitplanke auf der Seite zur Aula hin verkeilt hatte. Der Motorblock lag einige Meter weiter Richtung Frielingen vor der Leitplanke. Schon ca. 80 m vor der Unfallstelle wurde der Bordstein ein erstes Mal berührt. Bei einem fast seitlichen Aufprall an den Baum hatte sich der PKW schon fast wieder in Fahrtrichtung Frielingen gedreht. Dank der ausgelösten Airbags war dem Fahrer des PKW nichts passiert.

Nachdem der Schrottwagen verladen war, wurde durch die Feuerwehr Ölbindemittel ausbegracht udn die Straße vom Schmutz gereinigt.

Um 05:40 Uhr war der Einsatz beendet und die Unterkunft gegen 05:49 Uhr erreicht.



2007

Am Samstag, dem 06. Januar 2007 fand um 19:30 Uhr im Schulungsraum des Gerätehauses die Jahreshauptversammlung 2006 statt.

Der Wehrführer eröffnete um 19:45 Uhr die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden recht herzlich.

Anschließend gab der Wehrführer seinen Bericht über das Jahr 2006 ab.

Der Wehrführer berichtete, dass im vergangenen Jahr 13 Übungen durchgeführt wurden. Insgesamt 354,5 Arbeitsstunden wurden dabei geleistet. Es kamen noch 75 Stunden für die Wartung und Pflege der vorhandenen Gerätschaften hinzu. Bei den durchgeführten Übungen bemängeltde er die hauptsächlich zu Jahresende hin nachlassende Beteiligung einiger Kameraden.

Es folgte um 20:06 Uhr der Bericht des Zugführers vom LZ 2: Alexander Schuch bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit der einzelnen Wehren im vergangenen Jahr. Er berichtete über die durchgeführten Übungen und wünschte sich für das kommende Jahr eine bessere Übungsbeteiligung im LZ 2.

Auch der Gemeindebrandinspektor lobte die gute Zusammenarbeit und dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres.

Bürgermeister Koch ergriff um 20:20 Uhr das Wort und lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit der Wehren des LZ 2 und dankte allen Beteiligten für ihre Arbeiten.


Am Donnerstag, dem, 15. März 2007 um 07:13 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit den Wehren aus Willingshain, Gersdorf und Frielingen zu einem Fahrzeugbrand auf der B 454 vor dem Anwesen Wenzel gerufen.

Ein BMW war in der Ortsdurchfahrt Heddersdorf in Richtung Kirchheim fahrend in Brand geraten und dort zum stehen gekommen.

Um 07:18 Uhr rückte die Wehr Heddersdorf mit dem TSF-W und MTW zum Brandobjekt aus.

Bei Ankunft an der Einsatzstelle brannte der Motorraum und der rechte Vorderreifen des BMW vollständig. Nach kurzer Zeit war der Brand gelöscht und die Batteriekabel wurden mit einem Seitenschneider durchtrennt, damit sich kein weiterer Kurzschluss bilden konnte. Das ausgelaufene Benzin und Öl wurden mit Ölbindemittel aufgenommen und herumliegende Kleinteile zusammen gekehrt.

Nach den Aufräumarbeiten wurde die Einsatzstelle um 08:04 Uhr verlassen und die Unterkunft angefahren.


Am Samstag, dem 05. Mai 2007 gegen 16:05 Uhr wurde von den Anwohnern des Spielplatzes in der Dorfstraße über einen Brand der dort befindlichen Hecke informiert. Die zufällig im Gerätehaus anwesenden Thorsten Peter und Bernd Fischer sowie Ewald Menz rückten um 16:17 Uhr mit dem TSF-W aus und löschten die Hecke ab.

Auf einer Fläche von ca. zehn Quadratmetern war das Feuer mittlerweile angewachsen und hatte die Holzschindeln des benachbarten Gebäudes schon leicht angesengt.

Es wurde noch kurze Brandwache gehalten und dann um 17:20 Uhr die Unterkunft angefahren.


Am 23. und 24. Juni 2007 fand in Ransbach der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Hohenroda statt.

An dem ab 08:00 Uhr stattfindenden Orientierungsmarsch nahm eine Staffel der Freiwilligen Feuerwehren des Aulatals teil.

Gegen 10:00 Uhr ging die Staffel mit dem MTW an den Start.

Die Wettkampgruppe der Feuerwehr Aulatal belegte mit 693, 5 Punkten in der Gesamtwertung den 12. Platz.



Am Mittwoch, dem 04. Juli 2007 um 14:02 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene und Handyalarm zusammen mit den Wehren aus Kirchheim, Willingshain, Gersdorf und Frielingen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 454 unterhalb der Ortslage in Richtung Kirchheimgerufen.

Um 14:09 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf mit dem TSF-W und MTW aus.

Eine Fahrerin aus Niederaula war in der Kurve am Abzweig des Kathius mit ihrem PKW nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit einem aus Richtung Kirchheim kommenden PKW aus Oberaula zusammengestoßen. Dabei wurde der Tank des einen PKW so stark beschädigt, dass er sofort Feuer fing. Die Besatzung einer zufällig direkt hinter dem PKW fahrenden Rettungswagen (RTW) versuchte noch vergeblich mit dem bordeigenen Feuerlöscher den Brand zu bekämpfen, während gleichzeitig die Leitstelle informiert wurde. Als die Feuerwehr mit insgesamt 32 Einsatzkräften an der Brandstelle eintraf, stand das Fahrzeug voll in Flammen. Nach Angaben der Rettungskräfte war die junge Frau bereits Tot als der Brand ausbrach. Die beiden Insassen des anderen Fahrzeuges wurden nur leicht verletzt.

Während der Bergungsarbeiten war die B 454 für zwei Stunden voll gesperrt.

Um 16:15 Uh wurde die Einsatzstelle verlassen und die Unterkunft angefahren.



Am Samstag, dem 09. Juli 2007 um 15:41 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirane und Handyalarm zusammen mit den Wehren aus Kirchheim, Willingshain, Gersdorf und Frielingen zu einem Fahrzeugbrand in die Wittener Straße in Frielingen gerufen.

Am Ortsrand von Frielingen war bei Mäharbeiten ein Schlepper in Brand graten.

Um 15:45 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf mit dem TSF-W und MTW aus.

Beim Eintreffen der Wehren in dem unwegsamen Gelände stand der Schlepper in voller Ausdehnung in Flammen. Das Feuer konnte in kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden und so wenigsten die vorne und hinten angebrachten Anbaugeräte gerettet werden. An dem Schlepper entstand Totalschaden.


Am Samstag, dem 14. Juli 2007 um 14:05 wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene und Handyalarm zusammen mit den Wehren aus Kirchheim, Willingshain, Gersdorf und Frielingen zu einem brennenden ICE der DB AG auf der Brücke über das Wälsebachtal unterhalb der Ortslage von Reckerode gerufen.

Weiterhin wurden teile der Feuerwehr Bad Hersfeld, eine Spezialeinheit aus Bebra und das DRK alarmiert.

Um 14:12 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf mit dem TSF-W und MTW aus.

Von der Leitstelle wurde gemeldet, dass der Triebkopf des ICE Richtung Frankfurt (M) brennen würde. Die Feuerwehren aus Kirchheim und Heddersdorf waren als erste an der Brandstelle, konnten vom Tal jedoch keinen Brand am ICE feststellen.

Nach Auskunft des Zugpersonals war aber der Richtung Kassel stehende Triebkopf betroffen. Wie sich später herausstellte, war ein 15.000 Voltkabel welches vom äußeren Stromabnehmer in den Triebkopf führte abgebrannt. Das Feuer war aber schon erloschen und das Zugpersonal hatte begonnen die Reisenden vom hinteren in den vorderen Zugteilumsteigen zu lassen. Der letzte Wagen des hinteren Zugteils war stark verraucht und wurde durch einen Drucklüfter der Feuerwehr zusammen mit dem Triebkopf belüftet. Der vorder Zugteil sollte vom hinteren getrennt werden und weiterfahren, was aber nicht gelang, da der hintere Zugteil ohne Stromversorgung war. Deshalb wurde durch den Notfallmanager der DB ein von Kassel nach Fulda fahrender ICE auf dem Nachbargleis abgestellt und die Reisenden über vier Notbrücken die zwischen beiden Zügen gelegt wurden evakuiert.

Das Evakutieren der ca. 400 Fahrgäste war gegen 16:35 Uhr beendet und es wurde von allen Wehren das Gerätehaus Kirchheim zu einer Besprechung des Einsatzes angefahren. Bei der Manöverkritik durch den Gemeindebrandinspektor Schneemilch wurde die gute Disziplin und das Können gelobt: "... das hätte nicht besser laufen können, der Einsatz war OK!" freute er sich.

Um 17:35 Uhr wurde das Gerätehaus Heddersdorf angefahren.


Im Juli 2007 wurde an der Mittelberghütte mit einem Anbau für eine öffentliche Schutzhütte begonnen. Die Hütte befindet sich außerhalb der Ortslage und ist als Schutzhütte ausgewiesen, diese darf aber nicht abgeschlossen sein und für jedermann zugänglich sein. Deshalb wurde an der westlichen Seite ein Anbau, der offen bleibt errichtet.


Am 28. und 29. Juli 2007 fand in der Mittelberghütte eine Feier zum 30-jährigen Bestehen der Mittelberghütte statt.


Am 01. und 02. September fand in Gershausen der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Kirchheim statt

Am Samstag, dem 01. September 2007 fand um 18:00 Uhr eine Großübung der Kirchheimer Feuerwehr statt. Über 90 Feuerwehrleute aus der Großgemeinde nahmen an der Übung teil.

Gegen 17:30 Uhr begaben sich die beteiligten Wehren in ihren Bereitschaftsraum am "Hotel am Hattenberg", am Ortsausgang von Kirchheim.

Um 18:00 Uhr wurde über Sirene in Gershausen Alarm ausgelöst und die einzelnen Wehren per Funk von Gemeindebrandinspektor Schneemilch zum Ortseingang von Gershausen beordert, wo dann eine weitere Zuweisung der Aufgaben erfolgte.

Als Übungsszenario wurde ein Brand in der Scheune des Gasthaus Frank angenommen. 3 Kinder waren in der Scheune eingeschlossen worden und mussten gerettet werden. Ein durch den Brandabgelenkter Autofahrer war mit einem Tanklastwagen zusammen gestoßen und wurde dabei eingeklemmt. Der Tanklaster war Leck geschlagen und Heizöl lief aus. Die Wehr Heddersdorf wurde zum Absichern der Unfallstelle und der Unterstützung beim bergen der Person aus dem Fahrzeug eingesetzt.

Gegen 19:30 Uhr war die Übung beendet und die Wehren fanden sich im Festzelt zum Festkommers ein.

Am Sonntag, dem 02. September 2007 fand ab 07:30 Uhr ein Orientierungsmarsch statt.

Gegen 09:30 Uhr startete die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf zu dem Marsch.

Mit 500 Punkten belegte die Staffel Heddersdorf den 3. Platz in der Gemeinde und den 7. Platz in der Gesamtwertung.

Am Freitag, dem 07. September 2007 wurden Teile der Wehr Heddersdorf (Wehrführerschleife) zu einem Einsatz auf die Autobahn 4 Richtung Bad Hersfeld gerufen.

Nahe der Asbacher Brücke war ein LKW die Böschung hinabgestürzt. Die Feuerwehr Heddersdorf wurde zum Ausleuchten der Unfallstelle eingesetzt.

Um 20:28 Uhr rückten Reinhold Linnemann, Thorsten Peter und Christoph Orth mit dem TSF-W aus.


Am Donnerstag, den 27. September 2007 starb plötzlich und unerwartet der ehemalige Wehrführer Kamerad Hans Linnemann.


Am Freitag, dem 16. November 2007 um 18:00 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene und Handyalarm zusammen mit den Wehren aus Kirchheim, Willingshain, Gersdorf und Frielingen zu einer Alarmübung an der Kreisstraße zwischen Gersdorf und Willingshain gerufen.

Als Übungsszenario hatten sich Alexander Schuch und Reinhold Linnemann einen Verkehrsunfall mit einem Schulbus ausgedacht.

Die Jugendfeuerwehr des Aulatals wurde in einem Bus der Firma Käberich aus Niederaula auf dem Parkplatz an der Straße nach Willingshain als "Unfallopfer" aufgestellt. Als ide alarmierten Einsatzkräfte an der "Unfallstelle" die Türen des Busses öffneten, versuchten einige "geschockte" Kinder den Bus zu verlassen.

In den ersten Minuten an der Einsatzstelle mussten sich die Einsatzkräft einen Überblick verschaffen. Der Funk "bereitete einige Probleme", so dass kein Ersatzbus angefordert werden konnte. Um die "Verletzten" besser versorgen zu können wurde im Gerätehaus Gersdorf eine Notfallstation eingerichtet. Dort erhielten die "Verletzten" warme Getränke.

Der weitere Einsatz wurde zur vollen Zufriedenheit des Zugführers abgearbeitet.


2008

Am Samstag, dem 05. Januar 2008 fand um 19:30 Uhr im Schulungsraum des Gerätehaus die Jahreshauptversammlung 2007 statt.

Der Wehrführer eröffnete um 19:40 Uhr die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden recht herzlich.

Anschließend gab der Wehrführer seinen Bericht über das Jahr 2006 ab.

Der Wehrführer berichtete dass im vergangenen Jahr 11 Übungen, davon 8 Übungen gemeinsam mit dem LZ 2, durchgeführt wurden. Insgesamt 336 Arbeitsstunden wurden dabei geleistet.

Es folgte der Bericht des Zugführers vom LZ 2: Alexander Schuch wünschte allen anwesenden ein gesundes neues Jahr und bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Er berichtete über die durchgeführten Übungen und Lehrgänge. Bei diesen Aktivitäten wurden insgesamt 514 Stunden im LZ 2 geleistet.

Besonders hob er die am 16. November 2007 durchgeführte Alarmübung hervor. Bei der schwierigen Ausgangslage der Übung stellte sich jedoch sehr schnell heraus "dass der LZ 2 ein fitter Haufen ist" lobte er die Beteiligten Einsatzkräfte.

Es folgte der Bericht des Jugendwarts Christian Bornschier. Die Jugenfeuerwehr Frielingen besteht zur Zeit aus 17 Mitgliedern, davon 6 aus Heddersdorf. Er lobte die Einsatzbereitschaft der Jugendfeuerwehr und berichtete über die Aktivitäten im letzten Jahr. Die Jugendfeuerwehr nahm an verschiedenen Wettkämpfen teil und belegte dabei fast immer vordere Plätze.

Der Jugendwart der Gemeinde Kirchheim Mathias Reinmöller überbrachte ebenfalls seine Grüße.

Der Bürgermeister lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit der Wehren des LZ 2 und dankte allen Beteiligten Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit.

In seiner weiteren Rede stellte er fest, dass auch in der Feuerwehr Kirchheim Nachwuchsprobleme sichtbar werden. Er stellte fest, das der Brandschutz heute nur noch ein kleiner Teil der Feuerwehrarbeit sei. Der größte Teil sei die Technische Hilfeleistung. Alleine die Feuerwehr Kirchheim betreut ca. 70 km BAB.


Am Mittwoch, dem 27. Februar 2008 um 18:40 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene zusammen mit den Wehren aus Kirchheim, Willingshain, Gersdorf und Frielingen zu einem Brandeinsatz im Gewerbegebiet Heddersdorf gerufen.

Um 18:44 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdof mit dem TSF-W und MTW aus.

Am Brandobjekt angekommen mussten sie feststellen, das ein Fehlalerm vorlag.

Die Nebelanlage war wegen einer Einbruchmeldung ausgelöst worden und füllte das ganze Firmengebäude mit einem ungiftigen Nebel.

Dieser Nebel war von Anwohnern irrtümlich als Brandrauch erkannt worden und deshalb Alarm ausgelöst worden.

Um 19:02 Uhr wurde wieder die Unterkunft angefahren.


Am Samstag, dem 01. März 2008 trat die Kameradin Nadine Fischer als erste Frau in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Heddersdorf ein.


Vom 04. bis 06. April fand in Reckerode Kirmes in Verbindung mit dem Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Kirchheim statt.

Am Sonntag, dem 06. April 2008 nahm die Feuerwehr Heddersdorf an dem ab 07:00 Uhr stattfindenden Orientierungsmarsch teil.

Gegen 10:00 Uhr startete die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf an diesem nasskalten Tag zu der Wanderung rund um Reckerode.

Lautes Gejohle geleitete die Vertreter der 14 Mannschaften, die am Vormittag an dem Orientierungsmarsch teilgenommen hatten, zur Siegerehrung.

Die Lautstärke stieg noch einmal an, als Heddersdorf mit 778 Punkten vor Willingshain und Frielingen den Wanderpokal der Gemeinde Kirchheim in Empfang nehmen konnte. Den Gesamtsieg holte sich die Mannschaft aus Niederaula während Heddersdorf den 2. Platz in der Gesamtwertung belegte.


Am Samstag, dem 18. Mai 2008 fuhr eine Abordnung der Feuerwehr Heddersdorf zur Patenschaftswehr nach Köln. Dort wurde der Wehrführer der Feuerwehr Ensen-Westhoven aus seinem Amt verabschiedet.

Gegen 07:00 Uhr fuhr der Bus in Heddersdorf ab. In Ensen-Westhoven angekommen wurden die "Hessen" herzlich begrüßt.

Zum Abschied wurde dem Wehrführer Ensen-Westhoven ein in Form eines Feuerwerhmannes bemalter Überflurhydrant überreicht. Anschließend wurden im Gerätehaus Ensen-Westhoven noch einige Stunden in geselligem Beisammensein verbracht, bevor gegen 18:00 Uhr wieder die Heimreise angetreten wurde.


Vom 31- Mai bis 01. Juni 2008 fand in Hattenbach die Kirmes in Verbindung mit dem Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Niederaula statt.

Am Sonntag, dem 01. Juni 2008 nahm eine Mannschaft des LZ 2 an der um 09:00 Uhr stattfindenden Orientierungsfahrt teil.

Mit 792 von 820 möglichen Punkten wurde der 1. Platz in der Gesamtwertung belegt.


Vom 18. bis 20. Juli fand in Neuenstein-Salzberg anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Feuerwehr Salzberg der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Neuenstein statt.

Am Sonntag, dem 20. Juli 2008 nahmen drei Staffeln des LZ 2 an dem ab 08:00 Uhr stattfindenden Orientierungsmarsch teil.

Die Staffel Aulatal 1 belegte von den Gastwehren den 3. Platz.

Die Staffel Aulatal 2 belegte von den Gastwehren den 1. Platz.

Die Staffel Aulatal 3 belegte von den Gastwehren den 4. Platz.


Am Mittwoch, dem 05. November 2008 der neue MTW vom Typ Mercedes Benz VITO CDI 111 zugelassen. Das Fahrzeug wurde wie auch sein Vorgänger in Eigenleistung zum Feuerwehrfahrzeug umgebaut.


Am Donnerstag, dem 18. Dezember wurden Solarzellen auf dem Dach des Gerätehauses angebracht.

Mit der Fotovoltaikanlage, die gemeinsam von E.ON Mitte und der Gemeinde Kirchheim betrieben wird, wird aus Sonnenlich Strom erzeugt. Jährlich werden etwa 1000 Kilowattstunden Strom von der Sonne geerntet. Dies entlastet in den nächsten 20 Jahren die Umwelt um über 5 Tonnen Kohlendioxid.


2009

Am Samstag, dem 03. Januar 2009 fand um 19:30 Uhr im Schulungsraum des Gerätehaus die Jahreshauptversammlung 2008 statt.

Der Wehrführer eröffnete um 19:39 Uhr die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden recht herzlich und wünschte allen ein gesundes und frohes Jahr.

Dann gab der Wehrführer seinen Bericht über das Jahr 2008 ab.

Der Wehrführer berichtete, dass die Einsatzabteilung der Wehr Heddersdorf im vergangenen Jahr aus 14 Aktiven bestand und von ihnen 9 Übungen sowie 1 Alarmübung durchgeführt wurden, wobei insgesamt 424,5 Stunden geleistet.

Des weiteren wurden ein Grund-, ein Atemschutz-. ein THVU Lehrgang und ein Seminar Baustein A absolviert.

Gegen 19:52 Uhr berichtete der Zugführer des LZ 2 Alexander Schuch von dessen Aktivitäten. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Er berichtete das im vergangenen Jahr die Schwerpunkte der Ausbildung in Heddersdorf, Frielingen, Gersdorf und Willingshain auf den Bereich Technische Hilfeleistung und praktischen Umgang mit dem RW der Wehr Kirchheim gelegt worden waren. Bei diesen Schulungen wurden insgesamt 662 Stunden geleistet.

Um 19:57 Uhr berichtete der Jugendwart Christian Bornschier von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Die bestand im Jahre 2008 aus 16 Mitgliedern, wovon 8 aus Frielingen, 5 aus Heddersdorf und 3 aus Willingshain kamen. Von der Jugendfeuerwehr wurde an verschiedenen Wettkämpfen und Turnieren auf Gemeinde- und Kreisebende teilgenommen, wobei gute Platzierungen erreicht wurden.

Um 20:08 Uhr wurden Neuwahlen durchgeführt.

Die fünfjährige Amtszeit des Vorstandes war abgelaufen und deshalb Neuwahlen notwendig. Der bisherige Wehrfüher Reinhold Linnemann stand für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung.

Zunächst wurden die Namen der Mitglieder des bisherigen Vorstandes verlesen.

Zum Wahlleiter wurde Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch verpflichtet.

Für den Posten des Wehrführers wude der bisherige stellv. Wehrführer Thorsten Peter vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Der Wehrführer und dessen Stellvertreter durften nur von den Mitgliedern der Einsatzabteilung gewählt werden. Die restlichen Mitglieder des Vorstandes wurden von allen anwesenden gewählt.

Zum Kassierer wurde Michael Herbst vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Als neuer Schriftführer wurden Oliver Kurz und Nadine Fischer vorgeschlagen. Oliver Kurz wurde dann einstimmig gewählt.

Die Beisitzer wurden dann im Block gewählt. Vorgeschlagen wurden als Vertreter der Alters- u. Ehrenabteilung Dieter Steinert, als Vertreter der Einsatzabteilung Gert Scheidemantel u. Jochen Horn, als Vertreter der Vereinsmitglieder Michael Kister. Dieser lehnte jedoch ab. Deshalb wurde noch Christoph Orth vorgeschlagen. Diese vier wurden dann einstimmig als Beisitzer gewählt.

Um 20:15 Uhr überbrachte der Gemeindebrandinspektor die Grußworte von Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten.

Auch der Gemeindebrandinspektor lobte die gute Zusammenarbeit und dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres. Besonders lobte er den guten Ausbildungsstand der Wehr Heddersdorf und die Bereitschaft an Lehrgängen teilzunehmen.

Zum Abschluss seiner Rede dankte er dem scheidenden Wehrführer. Er betonte dass die vergangenen 10 Jahre, besonders die ersten Jahre nicht immer leicht waren. Aber die letzten Jahre waren dann doch von vielen Gemeinsamkeiten geprägt.

Um 20:34 Uhr ergriff der Bürgermeister das Wort.

Er lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit der Wehren des LZ 2 und dankte allen Beteiligten.


Am Freitag, dem 23. Januar 2009 gingen über Heddersdorf starke Regenfälle nieder. Der vorhandene Schnee wurde durch das Wasser abgetaut und es kam in der Mittelbergstraße und unterhalb der Ortschaft in der Kathiuskurve zu Überschwemmungen. Gegen 18:45 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf mit dem MTW aus. Um das Wasser umzuleiten, wurden Gräben gezogen und an einigen Stellen Sandsäcke ausgelegt.

Am Samstag, 07. Februar 2009 kam es zu einem weiteren Hochwassereinsatz.

Gegen 17:00 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf mit dem MTW zur Kathiuskurve aus. Wiederum lief Wasser aus dem darüber liegenden Feld über die B 454. Mit Sandsäcken wurde das Wasser soweit möglich umgeleitet.


Am Samstag, dem 21. März 2009 wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde der neue MTW vom Typ Mercedes VITO 111 CDI um 20:00 Uhr am Gerätehaus Heddersdorf seiner Bestimmung übergeben.

Am 30. und 31. Mai 2009 fand in Niederaula-Kleba der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Niederaula statt.

An der am Sonntag, dem 31. Mai 2009 stattfindenden Orientierungsfahrt nahm die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf teil.

Mit 582,5 Punkten belegte die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf von 21 gestarteten Mannschaften den 9. Platz in der Gesamtwertung. Von den von der Gemeinde Kirchheim teilnehmenden Staffeln wurde vor Goßmannsrode (10. Pl.), Willingshain (13. Pl.) und Kirchheim (19. Pl.)der beste Platz belegt.


Am Samstag, dem 18. Juli 2009 fand in der Ortslage Heddersdorf eine Überprüfung der Unterflurhydranten statt.

Gegen 16:00 Uhr wurden zwei Gruppen gebildet, von denen eine Gruppe zu Fuß die Hydranten im Ortskern und die andere Gruppe mit dem MTW die Hydranten entlang der Bundesstraße, im Gewerbegebiet und am Schmidtberg überprüfte.

Einige Hydranten wiesen Mängel auf, die durch die Gemeinde Kirchheim beseitigt werden müssen. Gegen 19:00 Uhr war die Überprüfung beendet.


Am Donnerstag, 30. Juli 2009 fand um 19:00 Uhr eine Reinigung des Gerätehauses statt.

Am 04. August 2009 soll eine Besichtigung durch den Prüfdienst des Landes Hessen stattfinden. Aus diesem Grunde wurde das Reinigen und Aufräumen durch den Wehrführer angesetzt.
 
© Gert Scheidemantel

News!!!  
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Jeden Mittwoch ab 20:00 Uhr Stammtisch im Flämmchen! Gäste sind jederzeit willkommen!!!

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Nächster Termin!!!



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Runter vom Gas!  
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Du springst nicht über Häuserschluchten.
Du enthaarst dir die Beine nicht mit der Kettensäge.
Du nimmst kein Strychnin zum Tee.
Du springst nicht aus fahrenden Zügen.
Du gehst nicht mit geschlossenen Augen über die Straße.
Du verkleidest dich zur Jagdsaison nicht als Hirsch.
Du machst kein FKK am Nordpol.
Du erschreckst Polizisten nicht mit Wasserpistolen.
Du bist höflich zu Schwergewichtsboxern.
Du baust keine Schneemänner in Lawinengebieten.
Du picknickst nicht im Löwengehege.


Warum fährst du zu schnell???

Jährlich sterben in Deutschland rund 4.500 Menschen im Straßenverkehr, über 400.000 werden verletzt. Eine der Hauptursachen ist unangepasste Geschwindigkeit.
Mehr Informationen unter www.runter-vom-gas.de

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